Heim für traumatisierte Flüchtlinge

Letztes der sechs Containerdörfer eröffnet am Montag in Zehlendorf

  • Von Kirsten Baukhage
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Sie haben alles verloren und ihre Heimat verlassen. Oft haben sie Erschütterndes auf der Flucht erlebt. Berlin hat eine spezielle Unterkunft für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge gebaut.

Im oberen Stock sonnengelb, in der Mitte meerblau, im Erdgeschoss grasgrün - die Bodenfarben sollen an die verlorene Heimat vieler Flüchtlinge erinnern und auf die neue vorbereiten. Erbauer und Betreiber haben viele Details bewusst gewählt. Das letzte der sechs Wohncontainerheime, das der Berliner Senat für Asylbewerber errichtet hat, sticht heraus: durch seine Bauweise, durch seine Bewohner, durch das Angebot.

Am Montag sollen die ersten der künftig 300 Asylbewerber am Ostpreußendamm in Steglitz-Zehlendorf einziehen. Es ist für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge vorgesehen. Dazu zählen nicht nur traumatisierte Menschen, sondern auch Mütter mit Kindern, hochschwangere Frauen oder homosexuelle Paare. Dort sollen sie Ruhe, Schutz und Betreuung finden. Betreiber des im gutbü...


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