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Armut und Sklaverei gehen Hand in Hand

Viele Familien in Afrika sehen sich gezwungen, ihre Kinder zu verkaufen

  • Von Jeffrey Moyo, Harare
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Trotz der globalen Bemühungen, Hunger und extreme Armut von 2000 bis 2015 zu halbieren, ist die soziale Lage vieler afrikanischer Kinder kritisch.

»Die Armut ist ein Teil von mir geworden«, sagt die 13-jährige Aminata Kabangele aus der Demokratischen Republik Kongo. »Ich habe gelernt, mit der Tatsache zu leben, dass sich niemand um mich kümmert.«

Kabangele ist eine Kriegswaise. Ihre Familie wurde von bewaffneten Rebellen getötet. Inzwischen lebt sie im Flüchtlingslager Tongogara in Chipinge im äußersten Osten Simbabwes. Wie sie berichtet, bleibt ihr gar nichts anderes übrig, als sich mit der Armut abzufinden.

»In jedem beliebigen Land Afrikas sind Kinder Opfer der Armut. Viele von ihnen haben keine Eltern mehr«, sagt Melody Nhemachena, eine Sozialarbeiterin aus Simbabwe.

Ausgehend von einem Bericht des Weltkinderhilfswerks UNICEF aus dem Jahre 2013 schätzt die Weltbank, dass global bis zu 400 Millionen Kinder unter 17 Jahren in extremer Armut leben, zumeist in Afrika und Asien. Menschenrechtsaktivisten machen die wachsende Armut auch dafür verantwortlich, dass jede...


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