Liebe in Zeiten des Drogenkrieges

Juan Gabriel Vásquez: Krimi aus Kolumbien

  • Von Harald Loch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Kolumbien, das nördlichste Land Südamerikas, wurde jahrzehntelang von einem Krieg zwischen dem Medellin-Kartell und Regierungstruppen heimgesucht, der bislang etwa 6 Millionen Tote forderte. Zwei von ihnen sind Hauptpersonen in dem Roman »Das Geräusch der Dinge beim Fallen« des kolumbianischen Erfolgsautors Juan Gabriel Vásquez.

Der Roman beginnt in der Hauptstadt Bogotá, in der fast 7 Millionen Menschen auf der Höhe von 2600 Metern über dem Meeresspiegel leben. Zwei dieser Leute begegnen sich in einem Billardsalon: der junge Juraprofessor Antonio Yamarra und Ricardo Laverde, der nach 15 Jahren Gefängnis in den USA wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt ist. Er war als Kurier-Pilot mit einer großen Ladung Kokain in den USA gelandet und gleich von der Drogenfahndung festgenommen worden.

Eines Tages will Ricardo Laverde eine Kassette abhören und Antonio begleitet ihn, schläft ein und findet sich von Ricardo verlassen wieder....


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