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Quecksilber in Ayurveda-Arznei

Hamburg. Mediziner warnen vor lebensgefährlichen Vergiftungen durch Ayurveda-Medikamente. In einer Hamburger Klinik sei eine 55-jährige Patientin fast an einer massiven Vergiftung mit Quecksilber und Blei gestorben, sagte der Nephrologie-Chefarzt der Asklepios-Klinik, Tobias Meyer, dem »Spiegel« vom Samstag. In einem der Ayurveda-Medikamente aus dem Bestand der Patientin habe der Quecksilber-Gehalt um das 566 110-fache über der zulässigen Norm gelegen, wie Analysen des Hamburger Zentralinstituts für Arbeitsmedizin ergeben hätten. »Das ist Rekord«, sagte der Chefarzt dem Magazin. Er gehe davon aus, dass die Frau insgesamt 213 Gramm Quecksilber geschluckt habe: »Damit können Sie einen Menschen umbringen.« Die Frau habe die Arzneien im April in einem Kurhotel in Sri Lanka bekommen und nach Deutschland mitgebracht. Der traditionellen indischen Heilslehre zufolge werden bestimmte ayurvedische Medikamente aus Arzneipflanzen und Schwermetallen hergestellt. AFP/nd

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