Patient als Manager

Das Gesundheitssystem schiebt den Versicherten immer mehr Aufgaben und damit Verantwortung zu

  • Von Henriette Palm
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Der Patient muss informiert sein, anders kann er seine Genesung im komplizierten Gesundheitssystem gar nicht in die Wege leiten. Doch wo führen ihn all die Informationen hin?

Menschen müssten in Zukunft ihre eigene Gesundheit managen, ist Doris Schaeffer von der Universität Bielefeld überzeugt. Das Versorgungssystem werde nur noch punktuell helfen können. Gesundheitsbildung sei notwendig, sonst gebe es so etwas wie gesundheitliches Analphabetentum, ganz besonders unter alten Menschen, in bildungsfernen Familien und bei Migranten. Dass ein Zusammenhang zwischen Gesundheit und Bildung besteht, ist längst erwiesen. Aber wieso nun der Patient als Manager? Manager klingt gut, Manager haben die Kontrolle, sie entscheiden, haben den Überblick, bleiben cool in kritischen Situationen und sie tragen Verantwortung.

Das ist ein weiteres Glied in der Kette des Begriffewandels und -wirrwars im deutschen Gesundheitswesen. Die Patientenkompetenz, die Doris Schaeffer durch Bildung erreichen will, geistert unter Verwendung verschiedener Synonyme seit etwa 1970 durch die Gesundheitspolitik der Bundesrepublik. Der bevormu...

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