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Betriebsrat weggeKiKt

Arbeitsgericht findet Entlassung nach kritischem Interview richtig

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Das Städtchen Bönen bei Dortmund ist für die Gewerkschaft ver.di einer der Hauptkampfplätze im Einzelhandel. Dort steht das Zentrallager des Textildiscounters KiK. Containerweise wird Billigware aus aller Welt an- und von 130 Lkw in die mehr als 3000 Filialen in Deutschland, Österreich und Osteuropa ausgeliefert. Hier wird aber auch seit Monaten um die Anerkennung des Einzelhandelstarifvertrags gefochten. 500 Brutto-Euro pro Monat weniger als im Einzelhandel üblich verdienen KiKs Kommissionierer und Staplerfahrer laut ver.di. Mitte August rief die Gewerkschaft zum sechsten Streik allein in diesem Jahr auf. Parallel verklagte der Betriebsrat die Geschäftsführung der KiK-Logistik, weil er seine Arbeit behindert sieht.

Das Management von KiKs Logistik-Tochter boxt mit stählernen Handschuhen: Mit 14 Abmahnungen bedachte sie den kritischen Betriebsrat Andreas Piezocha, sprach schließlich eine außerordentliche Kündigung aus. Zu Recht, w...


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