Selbsternannte Länderspiele

In den Volksrepubliken Donezk und Luhansk probiert man fußballerische Normalität und trifft sich zu »internationalen Vergleichen«

  • Von Denis Trubetskoy, Donezk
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Statt Borussia Dortmund empfängt Donezk heutzutage die Nationalmannschaft der Volksrepublik Luhansk. In Zeiten des Krieges kämpft auch der Fußball im Donbass ums Überleben.

Es läuft die 44. Minute eines Länderspiels, das international niemals anerkannt wird. Früher war das kleine Metalurh-Stadion im umkämpften Donezk die Heimat des gleichnamigen ukrainischen Erstligisten, der im Frühling 2014 nach Kiew »auswanderte« und in diesem Sommer schließlich aufgelöst wurde. Anfang August wird hier trotzdem mal wieder gespielt, aber auf einem anderen Niveau. Die Volksrepubliken Donezk und Luhansk treffen vor 4500 Zuschauern in einer historischen Begegnung zum ersten Mal aufeinander. Und es sieht ganz danach aus, als ob die Gastgeber mit einer verdienten 2:0-Führung in die Halbzeitpause gehen würden.

Doch kurz vor der Halbzeit setzt Donezk wieder alles auf Attacke. Nach einem schnellen Angriff steht Peres Agonga aus Nigeria plötzlich alleine vor dem gegnerischen Tor. Er nutzt seine Chance und macht die erste Halbzeit für die Volksrepublik Luhansk endgültig zum Desaster. Donezk gewinnt am Ende mit 4:1.

Der ...

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