Wütende Landwirte

Bauern im Nordosten fordern Ende der Russland-Sanktionen

  • Von Winfried Wagner, Teterow
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Milch und Fleisch ist bei Discountern so billig wie lange nicht. Diese »Ramsch-Preise« und die Russland-Sanktionen machen den Bauern das Leben schwer.

Mecklenburg-Vorpommerns Bauern fordern von der Bundesregierung und der EU einen Ausgleich für Verluste durch die Sanktionen gegen Russland. »Wir büßen dadurch vier Cent pro Liter Milch und acht Euro pro Schwein ein«, sagte der Präsident des Landesbauernverbandes Rainer Tietböhl am Freitag auf einer Kundgebung in Teterow. Die Bauern seien auch für Frieden in der Ukraine, aber jetzt sei es Zeit, die Sanktionen schrittweise wieder abzubauen. Vor rund 200 demonstrierenden Landwirten übergab Tietböhl einen Forderungskatalog an Forderungen an Landesagrarminister Till Backhaus (SPD), damit Lebensmittel nicht länger zu »Ramsch-Preisen« gehandelt werden. Backhaus äußerte Verständnis für die Wut der Bauer...


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