Werbung

Nachholbedarf in Sachen Nachhaltigkeit

Kritik an Produktions- und Konsumverhalten in OECD

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Gütersloh. Kurz vor dem UN-Sondergipfel zu mehr Nachhaltigkeit stellt eine Studie der Bertelsmann Stiftung den Industrienationen schlechte Noten aus. Nur die skandinavischen Länder Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland brächten Wirtschaft und Soziales in Einklang, teilte die Stiftung mit. Die restlichen 30 OECD-Staaten wiesen kaum nachhaltiges Produktions- und Konsumverhalten auf. Am schlechtesten schnitten die USA, Griechenland, Chile, Ungarn, die Türkei und Mexiko ab. Deutschland erreicht mit Platz sechs das obere Mittelfeld, vor den Niederlanden, Belgien und Island.

Die UNO will Ende September in New York die neuen Nachhaltigkeitsziele ab 2016 verabschieden. Der Vorstandschef der Bertelsmann Stiftung, Aart De Geus, sagte, die Industriestaaten liefen Gefahr, diese zu verfehlen. In 23 der 34 OECD-Staaten verdienten die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung mindestens genauso viel wie die ärmsten 40 Prozent.

Deutschland punktet bei Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Forschung und Entwicklung sowie durch die soziale Absicherung. Schlecht sieht es dagegen bei der Müllbilanz aus: So produziere jeder Deutsche pro Jahr 614 Kilogramm Abfall, deutlich mehr als der Durchschnitt aller Industriestaaten (483 Kilogramm). Auch die Landwirtschaft wird gerügt. Pro Hektar würden 94 Kilogramm zu viel Nitrate und Phosphate auf die Äcker gebracht. Bei der Feinstaubbelastung liegt Deutschland auf einem alarmierenden Platz 27 von 34. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen