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Historische Parlamentswahl in Singapur

Überall Kandidaten der Opposition und eine Gegenöffentlichkeit in sozialen Netzwerken

  • Von Michael Lenz, Bangkok
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Parlamentswahlen Singapurs stehen im Zeichen der Opposition. Erstmals treten deren Vertreter in allen Wahlkreisen an.

Zweifel am Machterhalt der seit der Unabhängigkeit Singapurs vor 50 Jahren regierenden People’s Action Party (PAP) hat niemand, wenn am 11. September ein neues Parlament gewählt wird. Trotzdem verdient der Urnengang schon jetzt das Etikett »historisch«, denn zum ersten Mal in der Geschichte des Stadtstaates treten in allen Wahlkreisen Kandidaten der Opposition an. Zudem steht die erste Wahl ohne Singapurs Gründervater Lee Kuan Yew bevor, der im März im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Mit Lee wurde symbolisch die Gründergeneration zu Grabe getragen, die einen unbedeutenden Ort zu einer wohlhabenden, fortschrittlichen Metropole mit hohem Lebensstandard entwickelt hat.

Singapur ist ein Land im Übergang. »Wir sorgen dafür, dass es euch gut geht und dafür haltet ihr den Mund« - dieser Sozialkontrakt funktioniert nicht mehr ohne weiteres. Seit der Unabhängigkeit ging es der Bevölkerung lange von Wahl zu Wahl zu besser. Davon profiti...


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