Einstein und Eisenbahn

Etwas Relativitätstheorie, aber ohne Lichtgeschwindigkeit und vierte Dimension

  • Von Mike Mlynar
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Zeit, in der Eisenbahnzüge die Welt revolutionierten, ist längst vorbei. Eine Restfaszination bleibt indes. Nicht nur bei Kindern, die Waggons zählen, oder Eisenbahnfans, die Seriennummern von Loks sammeln. Faszinierend wird Eisenbahn auch immer wieder für Zeitgenossen, die sich interessiert der Relativitätstheorie nähern. In dem fundamentalen Gedankenexperiment, mit dem Albert Einstein über die Sichtweisen von Newton und Maxwell hinausging, spielt nämlich ein fahrender Eisenbahnzug die zentrale Rolle, genauer: die Relativität von sich in ihm bewegenden Personen in Bezug auf äußere Beobachter. Einsteins darauf basierende Schlussfolgerung, dass die Naturgesetze für alle bewegten Beobachter unabhängig von ihrer Geschwindigkeit gleich sein müssen, erscheint vielen physikalischen Neueinsteigern so geradezu simpel. Kommt dann indes die Lichtgeschwindigkeit ins Spiel, verstehen sie bald nur noch Bahnhof.

Wir haben deshalb heute ein ...


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