Es ist Zeit

Mit Dirk Nowitzki scheiden die deutschen Basketballer bei der EM aus, ohne ihn könnte es bald wieder vorangehen

  • Von Oliver Kern
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Dirk Nowitzki hob die Arme und ließ sich feiern. Die Teamkameraden waren längst in der Kabine verschwunden, sie wussten, wem sie die Bühne noch ein letztes Mal überlassen sollten. Dann rieb sich Nowitzki kurz die Augen. Ob er sich Tränen der Rührung oder gar Trauer wegwischte, konnte niemand sehen, doch die Szene sah verdammt nach Abschied aus. 13 000 Basketballfans sagten Lebewohl zu ihrem Helden der vergangenen 18 Jahre. Nowitzki führte die Nationalmannschaft in dieser Zeit zu WM-Bronze, EM-Silber und Olympia. Er war der Mann der entscheidenden Würfe, doch mit 37 Jahren wollten die nicht mehr recht gelingen. Die deutsche Mannschaft verlor auch das letzte Vorrundenspiel der Heim-EM in Berlin mit 76:77 gegen den Olympiazweiten Spanien und schied aus. Es war, aller Wahrscheinlichkeit nach, Nowitzkis letztes Länderspiel.

»Wir haben leider drei enge Spiele knapp verloren, haben dabei immer am Schluss dumme Fehler gemacht. Das ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.