Jeremy Corbyn rückt Labour nach links

Abgeordneter, Parteirebell, Hoffnungsträger: 66-Jähriger gewinnt Urwahl schon in der ersten Runde klar mit fast 60 Prozent / Podemos-Chef Iglesias: Eine großartige Nachricht / Linkspartei gratuliert, SPD meckert

Update 15.40 Uhr: Riexinger wünscht SPD »jemanden wie Corbyn«
Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hat die Wahl von Jeremy Corbyn an die Spitze der britischen Sozialdemokraten begrüßt. »New Labour« war gestern, so Riexinger, »die Zukunft ist links«. Die Mitglieder und Unterstützer der Partei hätten deutlich gemacht, »dass sie keinen Parteichef wollen, der sich im Establishment behaglich einrichtet«. Corbyn sei stattdessen »ein aufrechter Sozialdemokrat, der mit der neoliberalen Kürzungspolitik brechen und die in weiten Teilen privatisierte Daseinsvorsorge wieder in öffentliche Hände geben will«. Riexinger sagte mit Blick auf die SPD, die »unter Sigmar Gabriel ökonomenhörig vor sich hin stagniert und ihren sozialen Kompass längst verloren hat«, der Partei könne »jemanden wie Jeremy Corby nur wünschen«.

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