Werbung

Warnstreiks im Einzelhandel

Potsdam. Im Tarifkonflikt um Sonderzahlungen für die 72 000 Beschäftigten des Brandenburger Einzelhandels stehen die Zeichen auf Warnstreiks. Nachdem die Arbeitgeber in der vierten Verhandlungsrunde kein akzeptables Angebot vorgelegt hätten, werde man in den Filialen kurzfristig zu Arbeitsniederlegungen aufrufen, sagte die Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Verdi, Erika Ritter, am Freitag. Streitpunkt sind die Zahlungen von Urlaubs- und Weihnachtsgeld, die nach den Forderungen der Gewerkschaft auf das Tarifniveau von Berlin (West) angehoben werden sollen.»Die Verkäuferinnen und Verkäufer in Brandenburg erhalten bisher im Jahr 407 Euro weniger als ihre Kollegen in Berlin (West)«, sagte Ritter. »Das ist 25 Jahre nach der Einheit nicht länger hinnehmbar.« In der Frage der Lohnsteigerung hatten die Arbeitgeber ein für die Gewerkschaft akzeptables Angebot mit Erhöhungen von 2,5 Prozent ab Oktober und zusätzlich 2 Prozent von Juli 2016 an vorgelegt. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln