Der Strukturwandel ist notwendig

Linksfraktion im Bundestag lud zum Fachgespräch über Folgen des Braunkohleausstiegs

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Ausstieg aus der Braunkohle ist unausweichlich. Wie kann er aber gestaltet werden, damit die Folgen für die Beschäftigten und Regionen abgefedert werden?

»Ökonomische Interessen dürfen nicht gegen soziale und ökologische Interessen ausgespielt werden«, sagt der LINKE-Bundestagsabgeordnete Thomas Nord. Seine Partei müsse alle drei Fragen beim absehbaren Strukturwandel in den Braunkohleregionen bedenken. Auch die Finanzierung seitens des Bundes und der Unternehmen müsse gesichert werden - was derzeit aber nicht der Fall sei.

Der Strukturwandel, den der aus Brandenburg stammende Politiker anspricht, wird sein Bundesland ebenso wie Nordrhein-Westfalen und Sachsen hart treffen. Deutschlands Ausstieg aus der Braunkohle ist unausweichlich, doch gleichzeitig hängen in der Lausitz und dem Rheinischen Braunkohlerevier Tausende Arbeitsplätze an dem klimaschädlichen Energieträger. Kommunen bangen um die Zuschüsse der Energiekonzerne zur Infrastruktur.

Zu einem Fachgespräch, wie der notwendige Wandel gestaltet werden könnte, damit die Betroffenen nicht überrumpelt werden, lud die Linksfrak...


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