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Tillich stellt Polizei bei Fußballspielen in Frage

Dresden. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) stellt die Polizeipräsenz bei Fußballspielen angesichts zahlreicher Demonstrationen gegen Flüchtlinge infrage. Es müsse darüber nachgedacht werden, welche Aufgaben die Polizei tatsächlich übernehmen müsse, sagte Tillich am Sonntag im Deutschlandfunk. »Ist es dann immer notwendig, im Prinzip zweit- oder drittklassige Fußballspiele noch mit Polizeihundertschaften abzusichern oder werden wir uns dann dem demokratischen Grundrecht der Versammlungsfreiheit zuwenden?«, sagte der Regierungschef. Bei den Ausschreitungen im sächsischen Heidenau vor drei Wochen haben laut Tillich deshalb nicht genügend Beamte zur Verfügung gestanden, »weil eben sogenannte «Risikospiele» in vielen der Bundesländer stattfanden und deswegen die Polizeikräfte dort gebunden waren«. Nach den Krawallen stand Innenminister Markus Ulbig in der Kritik. Tillich will an ihm festhalten: »Er ist und bleibt der Innenminister in Sachsen.« Für die Krawalle schäme er sich. dpa/nd

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