Werbung

Sorge um Standort

MDR in Thüringen

Mehrere Fraktionen im Landtag von Thüringen warnen vor einer Schwächung des Bundeslandes infolge der künftigen Entwicklung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Die Fraktionen von CDU, Linkspartei, SPD und Grünen forderten die Landesregierung auf, eine Benachteiligung des Standortes Thüringen in dem Dreiländer-Sender zu verhindern. Hintergrund sind nach Angaben der Fraktionen geplante Investitionen des Senders in die Redaktionen in Halle und Leipzig.

In Halle solle ein digitaler Kinderradio-Kanal geschaffen werden, obwohl in Erfurt der Kinderkanal (KiKA) von ARD und ZDF angesiedelt sei, erklärte der SPD-Abgeordnete Werner Pidde. Thüringen ist seiner Ansicht nach bereits bei der Gründung des MDR Anfang der 1990er gegenüber Sachsen und Sachsen-Anhalt benachteiligt worden: Von rund 2000 fest angestellten Mitarbeitern des MDR seien lediglich 100 in Thüringen beschäftigt, dagegen 1500 in Sachsen und 400 in Sachsen-Anhalt. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln