»Alle müssen noch zu uns«

Potsdam verliert in Frankfurt auch das zweite Spitzenspiel. Bernd Schröder bleibt gelassen

  • Von Frank Hellmann, Frankfurt am Main
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Turbine Potsdams Trainer Bernd Schröder beunruhigt der Fehlstart in die Bundesligasaison nach dem 0:1 beim 1. FFC kaum.

Es ist nicht genau überliefert, worüber Bernd Schröder und Siegfried Dietrich bei ihrem Zwiegespräch nach Schlusspfiff im Stadion am Brentanobad wirklich gesprochen haben. Aber ganz offenbar war der Dialog der einst erbitterten Widersacher des deutschen Frauenfußballs von einer konstruktiven Atmosphäre geprägt. Denn der ewige Trainer von Turbine Potsdam und der emsige Macher des 1. FFC Frankfurt gingen nicht getrennt, sondern gemeinsam vom Feld. Vermutlich hat der 73 Jahre alte Schröder, der nach dieser Saison tatsächlich aufhören will, nur das vorab verraten, was er später bei der Pressekonferenz nach dem mit 0:1 verlorenen Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga sagen sollte: »Der Frankfurter Sieg ist aufgrund der klaren Möglichkeiten nicht ganz unverdient. Beide Mannschaften haben ein gutes Niveau gezeigt, aber mittlerweile entscheiden Kleinigkeiten, wenn sich beide Mannschaften taktisch gut verhalten. Frauenfußball ist keine Naturwissen...


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