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Ein Künstlerolymp für die Westentasche

Der Wagenbach-Verlag vollendet seine Vasari-Edition

  • Von Georg Leisten
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wahrscheinlich sind auch in diesem Jahr wieder Tausende von Toskana-Urlaubern achtlos an ihm vorbeigelaufen. Fast unweigerlich spült der Touristenstrom in den Florentiner Uffizien den Besucher zu den Meisterwerken von Leonardo, Botticelli oder Raffael, vor Giorgio Vasaris würdig-ernstem Selbstporträt aber halten nur wenige inne. Und das, obwohl wir ohne den Maler, Architekten und Historiographen aus Arezzo kaum etwas über all die anderen Renaissancegenies wüssten. Mehr noch - nicht einmal den Epochenbegriff Renaissance selbst hätte die Kunstwelt heute in ihrem Wortschatz.

Als viel beschäftigter Hofkünstler pinselte Vasari dem Prachtgeschlecht der Medici den Palazzo Vecchio mit Fresken aus und zeichnete als Architekt für mehrere Staatsbauten am Arno verantwortlich. Seine im Rückblick jedoch bahnbrechendste Arbeit nahm er quasi nach Feierabend in Angriff, die »Lebensbeschreibungen der berühmtesten Maler, Bildhauer und Architekten«. ...


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