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»Blendle« gestartet

Online-Zeitungskiosk

Der digitale Zeitungskiosk Blendle ist offiziell in Deutschland gestartet. Die Plattform beendete am Montag den Testbetrieb und ist nun für alle Nutzer zugänglich, wie Gründer Marten Blankesteijn im Unternehmensblog schrieb. Blendle ermöglicht es seinen Nutzern, einzelne Artikel aus Zeitungen und Magazinen zu kaufen. Zum Start standen mehr als 100 Titel zur Verfügung, darunter »Die Zeit«, »Der Spiegel« und die »Süddeutsche Zeitung«.

»Mit dem offiziellen Start von Blendle eröffnen wir für deutsche Leser eine völlig neue Welt des Journalismus: alle Artikel, für alle zugänglich auf nur einer Plattform, mit nur einem Klick«, schrieb Blankesteijn. »Erstmals können Menschen in Deutschland die besten Artikel lesen, ohne dafür ein Abo zu benötigen.« Bei Blendle können Benutzer kostenlos in Zeitungen und Zeitschriften blättern. Sie bezahlen nur für die Artikel, die sie tatsächlich auswählen. Zudem bietet der Kiosk eine Geld-zurück-Funktion, wenn Nutzern ein Text nicht gefällt. Zu Start erhalten alle Leser ein Guthaben von 2,50 Euro. In Deutschland gehören unter anderem die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« (FAZ), »Die Welt« und die »Bild am Sonntag« zu den angebotenen Produkten. Bei den Zeitschriften sind zum Beispiel »Focus«, »Stern«, »Neon«, »Cicero«, »11 Freunde« und der »Kicker« mit an Bord.

Das niederländische Start-up wurde im April 2014 von den Journalisten Alexander Klöpping und Marten Blankesteijn gegründet und zählt mittlerweile nach eigenen Angaben mehr als 400 000 Nutzer. Zwei Drittel der Blendle-Kunden sind nach Unternehmensangaben unter 35 Jahre alt. 70 Prozent der Einnahmen gehen an die Verlage. epd/nd

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