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Ludwigsfelde wählt neuen Bürgermeister

In der Stadt Ludwigsfelde muss ein Nachfolger des verstorbenen Bürgermeisters Frank Gerhard (SPD) bestimmt werden. Die LINKE schickt eine Handballschiedsrichterin ins Rennen.

Ludwigsfelde. In Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) wird am kommenden Sonntag ein neuer Bürgermeister gewählt. Amtsinhaber Frank Gerhard (SPD) war im März im Alter von 48 Jahren überraschend gestorben. Er war seit 2008 Bürgermeister.

In der Stadt mit knapp 25 000 Einwohnern stellen sich vier Kandidaten zur Wahl. Rund 21 100 Wahlberechtigte können ihre Stimme abgegeben. Bei der letzten Bürgermeisterwahl hatte die Wahlbeteiligung bei 38 Prozent gelegen.

Die SPD hat Andreas Igel nominiert. Der 45-jährige ist seit 2008 Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung. Für die CDU tritt der 51-jährige Stadtverordnete Detlef Helgert an. Beide sind seit dem vergangenen Jahr auch Kreistagsabgeordnete.

Die LINKE schickt die Handballschiedsrichterin Cornelia Hafenmayer ins Rennen. Die 57-Jährige ist Stadtverordnete und hat 21 Jahre lang beim städtischen Gewerbeamt gearbeitet. Derzeit ist sie bei einer Landebehörde beschäftigt. Hafenmayer schloss ein Studium an der Universität im bulgarischen Plovdiv als Diplomgartenbauingenieurin ab. Sie promovierte und war unter anderem tätig als wissenschaftliche Assistentin an der Berliner Humboldt-Universität und als Sekretärin des Verbandes der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter im Kreis Zossen. Hafenmayer hat sich unter anderem vorgenommen, als Bürgermeisterin das Wir-Gefühl in der Stadt zu stärken, schonend mit den Naturressourcen umzugehen, bei der Gründung eines Jugendparlaments zu helfen, die Gewerbegebiete auszulasten, die Künstlerszene zu stärken und die Vereinsarbeit zu unterstützen.

Außerdem steht als Einzelbewerber noch Jens Wylegalla auf dem Wahlzettel. Die Kandidatur des 37-Jährigen wird von den Freien Wählern unterstützt.

In der Industriestadt Ludwigsfelde, in der es mehr als 12 000 Arbeitsplätze gibt, wurden zu DDR-Zeiten die legendären Lastwagen vom Typ W 50 und L 60 produziert. Heute haben hier internationale Konzerne wie Mercedes Benz, Siemens und Rolls-Royce Standorte. Mercedes baut in dem traditionsreichen Fahrzeugwerk Transporter. dpa/nd

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