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Schizophren und ohne Job

Psychisch Kranke werden nur selten eingestellt

  • Von Theresa Münch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Arbeit macht krank, heißt es - Burnout, Mobbing, Stress. Doch Arbeit kann auch gesund machen, meinen Psychologen. Psychisch Kranke aber haben bei der Jobsuche schlechte Karten.

Dietmar Linne suchte einen Hausmeister für seine Firma. Der Bewerber schien ideal, bis auf einen Punkt in der Bewerbung: Er war psychisch krank. Linne war skeptisch, stellte den Mann trotzdem ein - und hat es nie bereut.

Doch so handeln nur wenige Firmen. Nur 10 bis 20 Prozent der schwer psychisch Kranken fänden einen Job, sagt Iris Hauth, Präsidentin der Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Zukunftsträume zerplatzen häufig mit der Diagnose, oft ist die Karriere schon nach dem Schulabschluss vorbei. Ein bis zwei Prozent der erwachsenen Bundesbürger sind schwer psychisch krank. Sie haben Depressionen, Schizophrenie oder sind manisch-depressiv. Bis zu eine Million Menschen könnten betroffen sein. Am Montag stellte die DGPPN eine Studie vor, aus der hervorgeht, dass weniger als jeder fünfte mit einer schizophrenen Störung einen regelmäßigen Job hat.

Wenn sie Arbeit ...


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