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Tote bei schwerem Erdbeben in Chile

Erschütterungen der Stärke 8,3 vor der Küste / Evakuierungen nach Tsunami-Warnung: Coquimbo von vier Meter hohen Wellen getroffen

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Berlin. Nach dem schweren Erdbeben in Chile ist die Zahl der Opfer auf mindestens drei gestiegen, die Agentur AFP meldet fünf Opfer. In Medienberichten, die sich auf örtliche Behörden beriefen, war von vier Toten die Rede. Das Beben der Stärke 8,3 ereignete sich am Mittwochabend (Ortszeit) 55 Kilometer vor der Küste in Höhe der Stadt Illapel, die rund 280 Kilometer nördlich der Hauptstadt Santiago liegt. Die US-Erdbebenwarte USGS bezifferte die Stärke auf 8,4.

Auch in der Hauptstadt Santiago de Chile waren die Erschütterungen deutlich, zahlreiche Menschen rannten in Panik auf die Straße. Selbst in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires war das Erdbeben spürbar. Das Beben verursachte Stromausfälle, Straßen nahmen Schaden. Der Bürgermeister von Canela sagte dem Radiosender »Bio Bio«, dort seien viele Hauswände eingestürzt. Es war das stärkste Beben seit über fünf Jahren in der Gegend. Im Februar 2010 waren in Chile bei Erdstößen der Stärke 8,8 mehr als 520 Menschen gestorben. Präsidentin Michelle Bachelet. Sie kündigte an, am Donnerstag in die betroffenen Gebiete zu reisen.

Das Pazifik-Zentrum für Tsunamiwarnungen warnte nach dem Beben vom Mittwoch vor Wellen von mehr als drei Metern Höhe. Innenminister Jorge Burgos sagte, alle Küstenorte würden vorsichtshalber evakuiert. Coquimbo wurde Berichten zufolge von vier Meter hohen Wellen getroffen. Der Bürgermeister sagte demnach, Wasser stehe in großen Teilen der Stadt. Kleinere Tsunami-Wellen wurden aus Valparaiso, Concon und anderen chilenischen Städten gemeldet. Agenturen/nd

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