Deutsche Gründlichkeit?

Die belorussische Schriftstellerin Marina Naprushkina begleitete Migranten beim Gang zu den Ämtern

  • Von Rupert Neudeck
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Sie ist ein Glücksfall: Marina Naprushkina. Sie ist In- wie Ausländerin, sie kennt die Mentalität der Deutschen, weil sie jetzt selbst eine Deutsche ist, sie kennt aber auch die Befindlichkeit der Migranten. Sie kommt aus Minsk, Belorussland, wo sie 1982 geboren wurde.

Ihr neues Buch ist ein Protokoll der Erfahrungen, die Menschen Tag für Tag mit der Flüchtlingsbürokratie machen. Das lesenswerte Buch zeigt aber auch, wie man verzweifelte Menschen, Menschen in Not zu verstehen und achten lernt, wie man ihnen helfen kann, Probleme eines ihnen völlig fremden Alltags zu bewältigen und vor allem der gähnenden Empfindungslosigkeit der Bürokratie übersteht. Marina Naprushkina hat viele Migranten bei ihrem notwendigen Gang auf Ämter begleitet.

Da wird in der Berliner Charité ein Kind geboren, der tschetschenische Vater ist stolz auf Yasjen (auf Deutsch »Eiche«). Er geht mit Marina Naprushkina in ein Zimmer, wo er die Geburtsurkunde f...

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