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Grab mit napoleonischen Soldaten wird geborgen

Frankfurt am Main. Nach dem Fund eines mehr als 200 Jahre alten Massengrabs von Soldaten Napoleons lässt die Stadt Frankfurt die Knochen wissenschaftlich untersuchen. Auf der Baustelle für ein geplantes Wohn- und Geschäftshaus waren rund 200 Skelette entdeckt worden. Die Soldaten waren nach bisherigen Erkenntnissen 1813 gestorben und dort beigesetzt worden. Das Grab wird nun nach und nach geräumt. Anthropologen sollen die Knochen analysieren, wie ein Stadtsprecher am Freitag sagte. Davon verspreche man sich Informationen darüber, woher genau die Soldaten stammten. Außer Knochen und Knöpfen sei nichts Wertvolles gefunden worden, vermutlich, weil andere Soldaten solche Dinge an sich genommen hatten. In unmittelbarer Nähe der Fundstelle seien schon 1979 Soldatengräber gefunden worden, die aber damals nicht näher untersucht worden seien, sagte der Sprecher. Das Heer Napoleons hatte sich 1813 nach der Niederlage in Russland auf dem Rückzug befunden. Nach Angaben der Stadt kam es damals zu Gefechten, außerdem brach eine Typhus-Epidemie aus. Was mit den nun gefundenen Skeletten passieren wird, steht noch nicht fest. dpa/nd

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