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Folter und Folklore

Warum derzeit so viele Kino- und TV-Produktionen den Krieg um und gegen die Drogen thematisieren

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Viele Kino- und TV-Filme thematisieren aktuell den Krieg um und gegen Drogen. Allein durch die desolaten Zustände, die sie schildern, sind sie Plädoyers für eine Legalisierung aller Rauschmittel.

Als Joaquín »El Chapo« Guzmán im Sommer die Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis westlich von Mexiko-City gelang, brauchte er sich nicht einmal zu bücken: Der 1,69 Meter hohe, beleuchtete und belüftete Tunnel, durch den der mächtigste Drogenboss Mexikos entschwand, war maßgeschneidert für den 1,68 Meter großen »El Chapo« (der Kurze). Und wenn sich diesen Herbst und kommendes Frühjahr zahlreiche Kino- und TV-Produktionen, Spielfilme und aufwendige Dokumentationen dem Drogenkrieg widmen, dann spielen gegrabene und virtuelle Tunnel auch dort eine wichtige Rolle: sei es als Fluchtweg, sei es als Schmuggelroute, sei es als politischer Tunnelblick.

»Sicario«, »Narcos«, »Cartel Land«, »The Infiltrator«, »Paradise Lost«, »Kill The Messenger«, »Mena« - so lauten einige Titel der kürzlich veröffentlichten oder bald anlaufenden Filme zum Milliardenbusiness und Killer-Kult, die sich um die Narcotrafficantes oder kurz Narcos genannten Dro...


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