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Kuba putzt sich für Papst heraus

Karibikinsel freut sich auf den Heiligen Vater

  • Von Andreas Knobloch, Havanna
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Annäherung zwischen den USA und Kuba könnte sich durch den Besuch des Papstes weiter verstärken.

Der Arbeitslärm der vergangenen Tage ist verstummt. Träge liegen sie in der gleißenden Mittagssonne der Plaza de la Revolución im Herzen von Havanna: die von einem vier Meter hohen roten Kreuz gekrönte in weiß laminierte Aluminium-Haupttribüne, die Bühne für die Ehrengäste, jene für die Musiker und die beiden kleinen für die Journalisten. Am Sonntag wird Papst Franziskus hier vor Hunderttausenden die Auftaktmesse seiner Kuba-USA-Reise halten - als dritter Pontifex in 17 Jahren nach Johannes Paul II. 1998 und Benedikt XVI. vor dreieinhalb Jahren.

Wenige Tage vorher verirren sich höchstens ein paar Touristen hierher - die interessiert vor allem das José-Martí-Denkmal. Ein paar Arbeiter bessern mit Teer die letzten Löcher im Asphalt aus, während herumstehende Polizisten eher gelangweilt das Geschehen beobachten. Über ihren Köpfen, an der Fassade der Nationalbibliothek, prangt ein riesiges Jesus-Plakat. »Kommt zu mir« steht darauf. Dass nu...


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