Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Ungarns Polizei griff Flüchtlinge womöglich gezielt an

Oppositionspolitiker: Attacken »auf geplante Weise« und auf Weisung Orbans / Slowenien: Tränengas gegen Flüchtlingskinder / Kroatische Behörden bringen Flüchtlinge nach Ungarn / Wieder Vermisste im Mittelmeer

Update 13.35 Uhr: Ungarns Polizei griff Flüchtlinge womöglich gezielt an
Immer deutlicher mehren sich Zweifel an der offiziellen ungarischen Darstellung des Hergangs der gewalttätigen Attacken von Polizisten gegen Flüchtlinge vor drei Tagen am geschlossenen ungarisch-serbischen Grenzübergang Röszke. Demnach sollten die Migranten angeblich die Grenzsperre durchbrochen haben und von Sicherheitskräften zurückgedrängt worden sein, die dabei Wasserwerfer und Tränengas einsetzten. Die Flüchtlinge warfen daraufhin Steine und Flaschen, Dutzende Menschen wurden verletzt.

Mehrere Augenzeugen, unter ihnen serbische Journalisten, die von ungarischen Polizisten zusammengeschlagen wurden, widersprachen aber dieser Version. Der Oppositionspolitiker Ferenc Gyurcsany erklärte am Freitag: »Die Polizisten haben mit bewusster Absicht, auf geplante Weise und aller Wahrscheinlichkeit nach auf Weisung von Ministerpräsident Viktor Orban die Flüchtlinge ...



Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.