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Rassismus-Vorwurf nicht bestätigt

51-jährige türkische Berlinerin steht wegen falscher Verdächtigung vor Gericht

  • Von Peter Kirschey
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ayfer H. steht zum dritten Mal vor Gericht. Die 51-jährige Türkin hatte schwere Vorwürfe gegen die Berliner Polizei erhoben - die sich aber nicht bestätigten.

»Falsche Verdächtigung«, so lautet die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen die Mutter dreier Kinder. Oberstaatsanwalt Sjors Kamstra hat sich persönlich dafür eingesetzt, dass sie noch einmal auf der Anklagebank sitzt. Drei Jahre nach dem eigentlichen Geschehen muss sie erneut vor dem Amtsgericht Tiergarten erscheinen. Auch in den türkischen Medien fand der Fall damals Widerhall. Danach, so war in einer türkischen Massenzeitung zu lesen, sei eine Mutter nach einer Schulveranstaltung ihres Sohnes am 14. März 2012 von deutschen Polizisten attackiert, an den Haaren gezogen und rassistisch beschimpft worden. Ayfer H. hatte der »Hürryet« dazu ein Interview gegeben.

Sie war an dem Tage vom Direktor der Ernst-Schering-Oberschule einbestellt worden, da es schwerwiegende Probleme mit ihrem Sohn gegeben haben soll. Es kam zu einem Streit, der Direktor erteilte Hausverbot und holte die Polizei. Und die beiden Beamten sollen dann auf sie eing...


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