»Das letzte Aufgebot« von Hannelore Kraft

NRW-Ministerpräsidentin tauscht drei Ressortchefs

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es ist die erste größere Kabinettsumbildung seit dem rot-grünen Regierungsantritt vor gut fünf Jahren: Hannelore Kraft hat am Montag drei Minister in ihrer Regierung ausgetauscht. Der ehemalige Landeschef des DGB, Guntram Schneider, war der einzige Linke im Landeskabinett. Der Sozialdemokrat ist pragmatischer Rot-Grün-Rot-Befürworter, zitierte schon mal zustimmend den marxistischen Wirtschaftswissenschaftler und Politiktheoretiker Viktor Agartz und forderte unlängst »mehr Plan in unserer Wirtschaft«. Dass sich diese linken Einsichten nicht unbedingt in Schneiders realer Politik als NRW-Minister für Arbeit, Soziales und Integration niederschlugen, kann man nicht ihm alleine vorwerfen, auch wenn er seit langem als »lame duck« auf der Abschussliste der Mainstreammedien vor Ort stand.

Mit dem Dortmunder und leidenschaftlichen BVB-Fan gehen auch Nordrhein-Westfalens Familienministerin Ute Schäfer sowie die Ministerin für Bundes- und Eu...


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