Rechte Einfaltspinsel ausgepfiffen

Flüchtlingsfeindliche AfD-Kundgebung traf auf eine Übermacht von Gegendemonstranten

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein weihevoller Festakt zum 25. Geburtstag von Brandenburg sollte es sein, ein harter Schlagabtausch um die Flüchtlingspolitik wurde es. Am Mittwoch debattierte der Landtag erstmals nach der Sommerpause.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sprach am Mittwoch im Landtag von Flüchtlingen, »deren Kinder bald mit unseren zur Schule gehen werden«, von Flüchtlingen, die »in unsere Städte und Dörfer gehören« und Tür an Tür mit den Einheimischen leben. »So kann Integration am besten gelingen«, sagte Woidke in einer Regierungserklärung.

Zuvor hatten am Morgen rund 80 Anhänger der Alternative für Deutschland (AfD) vor dem Parlamentsgebäude für eine Begrenzung des Flüchtlingsstroms und schnelle Abschiebungen demonstriert. 300 bis 400 Gegendemonstranten pfiffen dazu und riefen »Haut ab«. LINKE und Grüne hatten zu dieser Protestaktion aufgerufen.

Ministerpräsident Woidke sagte, angesichts bösartiger Angriffe auf Flüchtlinge müsse der Staat »klare Kante zeigen«. Mit Blick auf »rechte Einfaltspinsel« und die AfD-Kundgebung erklärte Woidke, das demokratische Brandenburg zeige »Flagge«. Es sei keineswegs sein Anliegen, die Lage schön zu fä...

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