Bernard Schmid, Paris 24.09.2015 / Ausland

Burkina Faso will zurück in die Zukunft

Putschisten müssen einlenken und stimmen der Wiedereinsetzung des Übergangspräsidenten Michel Kafando zu

Knapp eine Woche nach dem Staatsstreich im westafrikanischen Burkina Faso haben sich die Putschisten der Präsidialgarde RSP und die Armee auf eine Beilegung der Krise verständigt.

Ist nun wieder alles so geworden, wie es war? Der Schein dürfte trügen, auch wenn Burkina Fasos Übergangspräsident Michel Kafando am Mittwochmittag in seine staatlichen Funktionen zurückgefunden hat. Um zwölf Uhr Ortszeit begann in der Hauptstadt Ouagadougou die Zeremonie, mit der die Umsetzung des in Nigerias Hauptstadt Abuja abgeschlossenen Abkommens gefeiert wurde. Die Verhandlungen darum hatten am Vortag dort unter den Fittichen der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS stattgefunden. In einer bewegend vorgetragenen Rede erklärte Kafando: »Meine lieben Landsleute! Im Unglück kämpften wir zusammen, in Freiheit triumphieren wir zusammen. Nunmehr habe ich meine Bewegungsfreiheit wieder erlangt und nehme den Dienst wieder auf.« Auch die Übergangsregierung, die Kafando seit Anfang November vorigen Jahres zusammen mit Interimspremier Isaac Zida anführte, sei wieder eingesetzt.

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