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Der verminte Volksvertreter

Präsidentschaftskandidat Donald Trump zeugt vom Elend der US-Demokratie

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Sein Vorsprung nach einem schwachen Auftritt in der jüngsten TV-Debatte der republikanischen Präsidentschaftsbewerber schrumpft. Doch beherrscht Donald Trump weiter die Schlagzeilen in den USA. Gerade hat er die Zusammenarbeit mit Fox News, dem meist- gesehenen Nachrichtensender des Landes, aufgekündigt, weil ihm die Berichtserstattung über seinen Wahlkampf nicht gefällt.

Auf seine Mitbewerber um die US-Präsidentschaft 2016 ist der Mann schlecht zu sprechen. In Donald Trumps Augen sind sie allesamt Marionetten. Hillary Clinton und Jeb Bush, Marco Rubio etc. seien auf Sponsoren angewiesen, damit sie überhaupt kandidieren können. Wo, fragt der lärmende Milliardär mit der uringelben Tolle, der Baulöwe und Entertainer mit Mutter aus Schottland und Großvater aus Schweden, wo sollen bei denen unabhängige Entscheidungen herkommen?

Hat Trump damit Recht? Und ob! Er kennt den Mechanismus. Nur dass er auf der Seite steht, die die Musik bezahlt. Der Oligarch, geschätztes Privatvermögen vier bis zehn Milliarden Dollar, hat Politiker aus beiden Großparteien geschmiert und so Gegenleistungen gesichert. Trump sagt: Keiner kennt das System so wie ich. Ich habe für viele Politiker gespendet. Und wenn ich etwas wollte, haben sie pariert. Clinton, mit der er als Rivalin für das Finale 2016 rechnet, mache da keine Aus...


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