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Klagen, Klagen, Klagen

In den USA müssen Konzerne immer wieder hohe Strafen zahlen. Das Rechtssystem wird auch für VW teuer

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf VW kommen in Folge des Abgasskandals hohe Zahlungen in den USA zu. Neben Bußgeldern drohen strafrechtliche Konsequenzen und Klagen von Privatpersonen.

Der neue VW-Chef wird es nicht leicht haben. US-Umwelt- und Verkehrsbehörden werden bald festlegen, ob der Autobauer zivilrechtlich belangt wird. Daneben entscheidet das Justizministerium über eine strafrechtliche Verfolgung, was Firmen oft dazu veranlasst, eine Einigung anzustreben. Zudem laufen bereits mehrere Sammelklagen US-amerikanischer und kanadischer Autobesitzer.

Die Umweltschutzbehörde Environment Protection Agency (EPA) hatte zunächst erklärt, VW habe die Technologie zur Verschleierung der Abgaswerte in 482 000 Autos eingebaut. Pro Auto kann die Behörde eine Buße von bis zu 37 500 Dollar (rund 33 600 Euro) verhängen. Daraus würde sich eine Strafe von 18 Milliarden Dollar ergeben. Doch derzeit wird über elf Millionen betroffene Autos weltweit gesprochen - und die Zahl könnte noch steigen. Wären sie alle in den USA unterwegs, könnte sich die Strafe rechnerisch auf 412,5 Milliarden Dollar erhöhen.

Es gilt aber als unw...


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