»Aktion N!« im Heimathafen

Die Geschichte des Berliner Theaters Heimathafen Neukölln in der NS-Zeit ist Gegenstand eines Theaterprojekts. Gemeinsam mit Neuköllner Bürgern haben Künstler das Schicksal Neuköllner Juden aufgearbeitet. Während des Dritten Reiches war das heutige Theater ein Möbellager für den geraubten Hausrat deportierter Juden. Mit Unterstützung der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« (EVZ) wurde unter dem Titel »Aktion N« das Schicksal der Familie Pese recherchiert und zu einem Bühnenstück verarbeitet. Die Familie wurde 1942 deportiert und später ermordet. Ihr Besitz wurde im Städtischen Saalbau in der Bergstraße 147, dem heutigen Heimathafen Neukölln, eingelagert und später an Nachbarn verkauft.

Der Titel »Aktion N!« ist angelehnt an die Codenamen »Aktion M« (Raubgut von Juden aus den besetzten europäischen Gebieten. Das N steht für Neukölln. nd

26.9., 20 Uhr, Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, Neukölln; weitere Termine unter www.heimathafen-neukoelln.de

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