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Streit um die Quote

Ostsee wird zum Musterfall für die Meerespolitik in der Europäischen Union

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wie viel Hering, Scholle und Seelachs darf die Industrie aus dem Meer holen? In Brüssel beginnen am heutigen Montag die entscheidenden Verhandlungen.

Das Lob vieler Umweltverbände für Maria Damanaki ist Geschichte. Die griechische EU-Kommissarin für maritime Angelegenheiten ist aber auch nicht mehr im Amt. Dafür scheinen alte Mechanismen zu greifen: Die Kommission unter Jean-Claude Juncker bremst, die Länder spielen nationale Interessen aus und die Haltung der Bundesregierung ist weder Fisch noch Fleisch. Am Montag beginnen in Brüssel die Verhandlungen zwischen Kommission, Rat und Parlament über die Ostsee-Fischereipolitik. Vor der deutschen Küste soll Europas neue, nachhaltige Fischereipolitik - die Damanaki gegen Widerstände durchgeboxt hatte - umgesetzt werden.

Bislang legten die Fischereiminister der 28 EU-Staaten jedes Jahr die aktuellen Fangquoten für Hering oder Kabeljau fest - unter großem Interesse der Medien und »in einem politischen Kuhhandel«, wie man in der deutschen Fischereiwirtschaft beklagt. Zukünftig soll die Gemeinsame Fischereipolitik der EU dafür sorgen, da...


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