Viren auf Weltreise

Alljährlich im Herbst steht der Grippeschutz an. Doch hilft der diesjährige Impfstoff gegen alle Erreger?

  • Von Michael Brendler
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Fehlgriffe sind bei der Zusammenstellung der Grippeimpfstoffe nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Weil Staat und Industrie bestimmte Viren ignorieren.

Woher Influenza-B-Victoria kam, weiß eigentlich keiner so genau. Manche meinen, das Virus hätte schon zuvor in China sein Unwesen getrieben. Andere vermuten, der Grippeerreger sei noch viel eher heimlich durch die Welt gezogen. Fest steht nur, 1987 steckte ein bis dahin unbekanntes Influenzavirus plötzlich Menschen an und vertrieb den Vorgängerkeim vom Planeten. Anfang der 1990er Jahre tauchte allerdings genau dieser Konkurrent namens B-Yamagata wieder aus der Versenkung auf. Und seitdem die beiden Grippeviren gemeinsam um den Globus kreisen, haben die Infektionsschützer weltweit ein ernstes Problem: Sie mischen zwar jährlich einen neuen Influenzaimpfstoff, der aber schützt immer nur nur gegen einen der beiden Stämme.

Welche Folgen das hat, durften gerade die Australier erleben. Dort hatte man sich eigentlich auf einen lauen Grippewinter und auf den von der Weltgesundheitsorganisation angekündigten Virenbesuch eingestellt. In 151 ...

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