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Russischer »Präventivschlag« in Syrien

Präsident Putin: Unterstützung der Armee bis zur Beendigung des Kampfes / Berichte über etwa 30 Todesopfer

Mit Luftschlägen auf strategische Ziele in Syrien hat Russland erstmals militärisch in den syrischen Konflikt eingegriffen.

Moskau. Den Angriff von Kampfjets auf Munitionsdepots und Treibstofflager der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) etwa 200 Kilometer von Damaskus, meldete am Mittwoche das Verteidigungsministerium in Moskau. Syrischen Aktivisten zufolge bombardierten die Jets mehrere Orte nördlich von Homs, die von gemäßigten Rebellen gehalten werden.

Präsident Wladimir Putin nannte Russlands Intervention den »einzigen Weg im Kampf gegen den internationalen Terrorismus«. Russland werde die syrische Armee so lange unterstützen, bis diese ihren Kampf beendet habe, kündigte er an.

Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte kamen bei den Luftangriffen mindestens 27 Menschen ums Leben. Aktivisten berichteten von mehr als 35 Toten, darunter Frauen und Kinder. Die bombardierte Region werde von gemäßigten Rebellengruppen kontrolliert, sagte Samir Naschar vom Oppositionsbündnis Nationale Syrische Koalition. Dessen Vorsitzender Khaled Khudscha...


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