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Gesamtdeutsche Besoffenheit

Peter-Michael Diestel und Oskar Lafontaine »streiten« sich über die Sturzgeburt 
der Einheit.

  • Von Stefan Bollinger
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Zwei »bunte Hunde«, wie sie gelegentlich tituliert werden, liefern sich unter Frank Schumanns sanfter journalistischer Regie ein »Streitgespräch«. Beim dem einen handelt es sich um den früheren DDR-Vize-Premier und Innenminister, DSU-Mitgründer und Generalsekretär Peter-Michael Diestel, Jahrgang 1952. Er ist stolz darauf, als einer der ersten die deutsche Einheit gefordert zu haben. Heute ist er gut beschäftigter Anwalt mit Herz für den Staat, den er 1990 mit zu beerdigen half, zugegebenermaßen mit weit mehr Verstand und Rücksicht auf die Menschen als viele seiner ost- und vor allem westdeutschen Politkollegen.

Sein Widerpart ist der ebenso umtriebige, erfolgreiche und doch - gleichwohl westdeutscher Herkunft - nicht obsiegende Oskar Lafontaine, heute 72 Jahre alt. Er machte in der SPD einen steilen Aufstieg: saarländischer Ministerpräsident, 1990 Kanzlerkandidat der SPD und SPD-Vorsitzender sowie kurzzeitig Finanzminister in Schr...


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