Volkswagen als Milliardengrab

Bisherige Rückstellungen decken nur kleinen Teil der Kosten des Abgas-Skandals

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

So viel ist sicher: Der Abgas-Skandal wird VW teuer zu stehen kommen. Die Rückstellungen reichen nicht aus: Für die Rückrufaktion, Straf- und Schadenersatzzahlungen sowie Risiken aus Kapitalmarktaktivitäten.

An der Aufarbeitung des Skandals um manipulierte Abgaswerte sind viele Konzernbereiche von VW beteiligt. Techniker müssen die Details der bevorstehenden Rückrufaktion von Diesel-Fahrzeugen erarbeiten, intern läuft weiter die Suche nach Verantwortlichen und Mitwissern der illegalen Aktivitäten, Juristen bereiten Klagen und Abwehrschlachten vor, der Aufsichtsrat muss viele wichtige Posten neu besetzen. Und die Finanzabteilung hat alle Hände voll zu tun, die monetären Folgen grob abzuschätzen und Vorkehrungen zu treffen.

Klar ist bisher nur, dass die vorgenommenen Rückstellungen von 6,5 Milliarden Euro bei weitem nicht ausreichen werden. Dies hatte Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch intern schon eingeräumt. Das Geld sei vor allem für technologische Lösungen und Service-Leistungen vorgesehen. Gemeint ist die größte Rückrufaktion seit Bestehen des Wolfsburger Konzerns. VW hat die »Nachbesserung des Abgasverhaltens« von elf Millionen Die...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 561 Wörter (3866 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.