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Der Boom setzt sich fort

Hochtief-Gruppe: Neubau geht nur mit niedrigeren Standards

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Innenstadtgebiete wie Mitte und Friedrichshain bleiben attraktiv fürs hochpreisige Wohnen, der Neubau verlagert sich jenseits des S-Bahnrings, meint die Hochtief-Gruppe.

Der Bauboom in Berlin setzt sich mit ungebremster Dynamik fort. Zum Stichtag 1.August wurde in einer von der Hochtief-Gruppe in Auftrag gegebenen Studie ein Projektentwicklungsvolumen von 9,1 Millionen Quadratmetern ermittelt, Erfasst wurden bei der Erhebung Wohn- Hotel- und Büroimmobilien, die seit Januar 2012 fertiggestellt wurden oder sich zum Stichtag in der Planung bzw. im Bau befanden und bis spätestens Ende 2019 bezugsfertig sein sollen. Nicht berücksichtigt wurden Einzelhandelsimmobilien, bei denen nach Jahren des Booms derzeit eine gewisse Marktsättigung zu verzeichnen ist.

Berlin gelte bei Investoren der Immobilienbranche nach wie vor als Hotspot, so Gordon Gorski, Geschäftsführer der Projektentwicklungssparte von Hochtief, am Dienstag bei der Vorstellung der Studie. Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, das anhaltend starke Bevölkerungswachstum und die wachsende touristische Anziehungskraft der Stadt bildeten zusamme...


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