Ein Asylheim für Gedanken

Die Künstlerin Kathrin Ollroge reist mit einem mobilen Wohnzimmer durchs Land

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Menschen können in einem »Raum für Gedanken« erzählen, was ihnen zu Flucht und Asyl einfällt. Das soll die Kommunikation der neuen Nachbarn verbessern.

Angefangen hat alles im Januar vergangenen Jahres. Die Potsdamer Fotokünstlerin Kathrin Ollroge hatte in ihrer Heimatstadt eine Bürgerversammlung besucht, in der es um die Unterbringung von Flüchtlingen im Gebäudekomplex Staudenhof ging. Es laufe einiges schief in der Kommunikation, dachte sich Ollroge. Sie überlegte, was sie selbst tun könnte.

Inzwischen bietet die Künstlerin bereits im zweiten Jahr einen Raum für Gedanken zum Thema Flucht und Asyl. Der Raum, das ist eine Art Gartenlaube, konstruiert aus Holzlatten und Plexiglasscheiben. Eingerichtet ist er mit altmodischen Sesseln und einem antiken Tisch. Davor steht eine kleine Kommode. Blumen und eine Tischdecke, mal kariert, mal gehäkelt, sorgen für Gemütlichkeit. Wer sich in den Raum hineinsetzt, kann seine Gedanken erzählen, aufschreiben oder in eine Schreibmaschine tippen. Ollroge serviert Kaffee und Brötchen, erklärt den Mechanismus der Schreibmaschine, hört zu. Die gesam...

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