Geheimnisvolle Brunnen aus der Jungsteinzeit

Archäologen haben in Sachsen vor allem im Bereich von Tagebauen spektakuläre Entdeckungen gemacht

  • Von Harald Lachmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Sächsische Archäologen stießen im Leipziger Südraum auf neun jungsteinzeitliche Brunnen. Millimeter für Millimeter graben sie sich hier nun in eine 7000 Jahre zurückliegende Welt vor.

Behutsam arbeiten sich Christina Viol und Kerstin Taube an die zunächst unspektakulär wirkenden Holzeinschlüsse im Erdreich heran. Millimeter für Millimeter schürfen sie mit Spateln und dünnen Kratzern den Boden ab - stets auf der Suche nach einer kleinen archäologischen Sensation. Denn was die beiden Grabungsmitarbeiterinnen unter ihren sensiblen Händen haben, sind die eichenen Reste eines Brunnens, den jungsteinzeitliche Bauern vor rund 7000 Jahren gruben.

Schauplatz ist eine alte landwirtschaftliche Lagerhalle in Großstolpen bei Borna, die inzwischen vom Sächsischen Landesamt für Archäologie angemietet wurde. Sogar ein kleines Museum mit Schautafeln und gelegentlichen Möglichkeiten, den Altertumsforschern bei ihrem Tun über die Schultern zu blicken, entstand hier mittlerweile. Denn unter ihrem Dach steht noch ein weiterer Brunnen, den Experten ebenfalls jener Epoche zurechnen, die sie wegen ihrer markanten Gefäßmuster als bandk...

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