Werbung

Opferzahl in Kundus auf 22 gestiegen

Ärzte ohne Grenzen spricht von Kriegsverbrechen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Kabul. Nach dem Luftangriff auf ein Krankenhaus in der afghanischen Stadt Kundus hat sich die Zahl der Todesopfer auf 22 erhöht. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) teilte in der Nacht zu Montag mit, einige der 22 Todesopfer seien in ihren Betten verbrannt. Bei den Toten handelt es sich den Angaben zufolge um zwölf MSF-Mitarbeiter und zehn Patienten, darunter drei Kinder.

Der Generaldirektor der Hilfsorganisation, Christopher Stokes, spricht von einem Kriegsverbrechen und fordert eine »vollständige und transparente Untersuchung durch eine unabhängige internationale Organisation«. Damit machte die Organisation deutlich, dass ihr die von den USA angekündigte Untersuchung des Vorfalls nicht genügt.

Nach Angaben der Hilfsorganisation waren die afghanische und US-Armee über die GPS-Koordinaten des Krankenhauses informiert, das seit vier Jahren in Betrieb war. Trotz eindringlicher Appelle an Militärvertreter in Kabul und Washington sei das Hauptgebäude mit der Intensivstation und Notfallräumen »wiederholt und sehr präzise« während mehr als einer Stunde lang bombardiert worden. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen