Heiraten? Nein, danke.

Studie beschäftigt sich mit dem Wandel der Lebensformen in Berlin

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Berlin gibt es mittlerweile genau so viele Verheiratete wie Unverheiratete. Besonders unter den 30- bis 36-Jährigen ist die vermeintliche Verbürgerlichung unbeliebt wie nie.

Manchmal wünscht sich Katja Richter, sie wäre eine achtarmige Krake. Insbesondere dann, wenn es darum geht, ihre zwei Kinder fit für die Kita und die Schule zu machen, bevor sie selbst zur Arbeit muss. Ihr Morgen, ein minutiös getakteter Ablaufplan. 6.30 Uhr aufstehen, Sohn Thorsten wecken, ab mit ihm ins Badezimmer, Frühstück vorbereiten. Während Thorsten isst, klären, dass er nichts vergisst, Unterlagen für die Schule unterschreiben. Thorsten verabschieden. Es ist 7.25 Uhr, jetzt kann sie ins Bad. Bevor um acht Tochter Elvira aufsteht, kurz noch den Abwasch vom Vorabend erledigen, den sie nicht geschafft hat. Mit Elvira dann das Gleiche noch mal von vorne. Um neun muss die Vierjährige in der Kita sein. Auf Arbeit ist Katja Richter meist gerade so pünktlich. »Klar war es früher stressfreier«, sagt Richter. Früher, da war Martin auch noch da. Jetzt teilen sie sich das Sorgerecht. Im Wochenrhythmus wechseln sie sich ab.

Katja Richt...

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