Werbung

Keine Muße für die Musen

Kulturlose Schule

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der Rat für kulturelle Bildung sieht in den Schulen deutliche Defizite bei der Vermittlung ästhetischer Inhalte. In der Lehrplangestaltung habe der Erwerb von Kompetenzen die inhaltlichen Fragen zurückgedrängt, sagte der Vorsitzende des Beratergremiums, Eckart Liebau, am Donnerstag. Der Rat präsentierte an der Weimarer Bauhaus-Universität seine Denkschrift »Zur Sache« über Gegenstände, Praktiken und Felder der kulturellen Bildung.

Präsident Hellmut Seemann von der Weimarer Klassik-Stiftung sagte, die ästhetische brauche ebenso wie die sakrale Erfahrung »einen besonderen Raum«. Die »Kernerfahrungen« in Kunst und Kultur könnten nicht vermittelt werden wie eine Fremdsprache. Für die Vermittlung ästhetischer Erfahrung seien Ganztagsschulen mit entsprechenden Angeboten im Vorteil. Nach Ansicht des Erfurter Stadtkulturdirektors Tobias Knoblich haben »Resonanz und Relevanz kultureller Bildung« deutlich an Bedeutung verloren. Auch in der Kommunalpolitik werde unter dem Druck des Alltags häufig nur noch in Finanzkonstruktionen gedacht und entschieden.

Der vor drei Jahren gegründete Rat mit 13 Fachleuten will die kulturelle Bildung »als etwas Selbstverständliches im Alltag etablieren«. Dem gemeinnützigen Trägerverein mit Sitz in Essen steht ein Stiftungsverbund mit sechs Mitgliedern zur Seite. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!