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Geburtsstation im sächsischen Oschatz schließt

Oschatz. Aus Mangel an Fachpersonal gibt die Collm-Klinik in Oschatz (Nordsachsen) zum Jahresende ihre Geburtshilfestation auf. Offene Stellen konnten laut Krankenhaus trotz intensiver Bemühungen nicht besetzt werden. Bereits jetzt sei die Versorgung nur mit großer Anstrengung zu sichern, erklärte Klinik-Geschäftsführerin Sabine Trudel am Donnerstag. »Diese Entscheidung fällen wir schweren Herzens.« Die Gynäkologie werde fortgeführt. Für die Geburtshilfe müssten Patienten ab Januar nahe Kliniken etwa in Riesa, Leisnig oder Wurzen anfahren. Das Oschatzer Krankenhaus hat nach eigenen Angaben 400 Mitarbeiter und eine Kapazität von 190 Betten. Vor Oschatz hatten in Sachsen zuletzt Krankenhäuser im Vogtland und an der ostsächsischen Grenze die Geburtshilfe aus ähnlichen Gründen aufgeben müssen. dpa/nd

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