Solidarität auf Olivenölbasis

Die Arbeiter der Fabrik Vio.Me in Thessaloniki hoffen weiter auf internationale Unterstützung

  • Von Ulrike Kumpe, Thessaloniki
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Vollversammlungen, Kollektiventscheidungen und fehlende Betriebshierarchie: Vio.Me ist eine etwas andere Fabrik in Griechenland. Und ist auch deshalb auch internationale Unterstützung angewiesen.

Bei Vio.Me hat sich, seit die Eigentümerfamilie Filipou 2011 die Fabrik in die Insolvenz schickte, fast alles geändert, für die verbliebenen 22 Arbeiter vielleicht am meisten: »Auch wenn sie uns den alten Lohn von über 1000 Euro im Monat zahlen würden - wenn der Preis dafür die alte Betriebshierarchie ist, würde ich das Geld nicht nehmen«, sagt Giorgos Deligiannis. Und sein Kollege Alexandros Xideridis betont: »Heute arbeiten wir für ein gemeinsames Interesse.«

Als die Familie Filipou die Arbeiter sitzen ließ, nahmen diese ihre Zukunft selbst in die Hand. Sie haben eigene Produkte entworfen, wobei die Seife eine davon ist. »Es sind sogar Japaner gekommen, um sich unsere Fabrik anzusehen«, sagt Giorgos Deligiannis nicht ohne Stol...


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