»Allein dafür lohnt es sich zu kämpfen«

Sachsen-Anhalts LINKE stellt sich auf Asyl als Wahlkampfthema ein

  • Von Hendrik Lasch, Staßfurt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Aktuelle Umfragen konstatieren eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün im Land der Frühaufsteher. Die LINKE sieht auch in der Asylfrage deutliche Schnittmengen mit der SPD.

30 000 Flüchtlinge: Das ist die Zahl, mit der für dieses Jahr in Sachsen-Anhalt gerechnet wird. 30 000 ist aber auch die Zahl der Menschen, die das Bundesland im Durchschnitt in jedem der vergangenen 25 Jahre verloren hat. Migration sei angesichts dieses enormen Bevölkerungsverlusts »eine Chance«, sagte Wulf Gallert, Spitzenkandidat der LINKEN für die Landtagswahl am 13. März 2016, auf einem Parteitag in Staßfurt: »Und ich möchte manchmal meinen, es sei unsere einzige«. Das sehen maßgebliche Vertreter in der Landespolitik anders, und schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Debatte um Umfang und den Umgang mit der Zuwanderung zu einem bestimmenden Thema im Wahlkampf werden wird. CDU-Regierungschef Reiner Haseloff gibt in Interviews zu verstehen, er halte das Land mit der erwarteten Zahl von Flüchtlingen überfordert. Gallert erwiderte, Haseloff müsse dann auch erklären, wie er Zuwanderer aufhalten wolle. »Mauern und Stacheldraht sind kein...

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