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Ab 1. Oktober 2015 Lkw-Maut ab 7,5 Tonnen

Jede Woche im nd-ratgeber Tipps von A wie Arbeit bis V wie Verbraucherschutz

Seit Anfang Oktober müssen Speditionen, Handwerker und andere Betriebe für viele Tausende von kleineren Lastwagen die Lkw-Maut zahlen. Die bisherige Grenze sinkt auf 7,5 Tonnen. Die Schilder an den Grenzübergänge signalisieren in drei Sprachen: »Maut/Toll/Péage ab 7,5 t«.

Wie Sozialgerichte urteilen: Weniger Leistungen für säumige Zahler. Stehen gesetzlich Versicherte bei ihrer Krankenkasse trotz Mahnung seit zwei Monaten im Beitragsrückstand, kann der Anspruch auf Kassenleistungen »ruhend« gestellt werden. Auch bei einem Wechsel der Krankenkasse könne der Versicherte dann nur noch nicht aufschiebbare Leistungen beanspruchen.

Streitfälle in Sachen Kündigung: Dauer der Betriebszugehörigkeit ausschlaggebend. Leitet ein Anästhesie-Pfleger eigenmächtig die Narkose ein, ohne auf den Facharzt zu warten, so stellt das einen Grund für eine fristlose Kündigung dar. Allerdings dann nicht, wenn der Mann bereits 24 Jahre lang tadellos für den seinen Arbeitgeber tätig war. Und: Schläft eine Altenpflegerin während ihrer Nachtschicht ein, kann das ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. Zumindest dann, wenn sie vorher noch die Betten der Bewohner von der Notklingel wegschiebt, um nicht geweckt zu werden.

Energietarifrechner 2015: Nicht alle Tarife sind verbraucherfreundlich. Attraktive Tarife und ein Topservice schließen sich beim Strom- und Gasvergleich im Internet nicht aus. Nutzer müssen bei der Suche aber auf Details achten. Das zeigt der aktuelle Test von acht Online-Energietarifrechnern. Viele Energietarifrechner sind empfehlenswert: Von den acht getesteten Portalen erzielen vier das Qualitätsurteil »gut«, zwei sind sogar »sehr gut«; nur jeweils ein Online-Portal ist insgesamt »befriedigend« beziehungsweise »ausreichend«. Weitere Einzelheiten im nd-ratgeber.

Wohnungseigentümergemeinschaften: Beschließen Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) die Aufnahme eines langfristigen, hohen Kredits, kann das je nach den Umständen des Einzelfalls gerichtlich anfechtbar sein. Der Bundesgerichtshof hat dazu ein Urteil gefällt. Lesen Sie dazu den nd-ratgeber.

BFH-Urteil: Steuervergünstigung für geerbtes Familienheim. Das Erbe eines Hauses oder einer Wohnung ist auch dann von der Erbschaftsteuer befreit, wenn die Erben erst nach mehr als einem halben Jahr in das Haus einziehen. Voraussetzung ist lediglich, dass der Erbe die Verzögerung nachvollziehbar begründen kann. Laut Gesetz bleibt ein geerbtes »Familienheim« von der Erbschaftsteuer verschont, wenn der Erbe sich »unverzüglich« zum eigenen Einzug entscheidet und dies dann auch »zeitnah« tut.

Kfz-Versicherung 2016 - im Herbst ist Wechselsaison für Ihre Autoversicherung. Noch bis Ende November kann ein Großteil der Versicherten den Anbieter problemlos zum Jahresanfang 2016 wechseln. Verbraucherschützer raten dabei: Finger weg von Telematik-Tarifen. Dahinter verbergen sich Tarife, die den Fahrstil des Versicherten berücksichtigen. Zweiter und letzter Teil.

Welche Rechte haben Taxikunden? Mancher Taxikunde wird sich schon mal gefragt haben: Muss der Fahrer wirklich den kürzesten Weg bis zum Ziel nehmen? Darf ich meinen Hund mitnehmen? Darf der Fahrer einen Kunden einfach ablehnen? Ist gar der Fahrpreis verhandelbar? Was man alles noch beachten sollte, ist im nd-ratgeber nachzulesen.

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